Homöo-Isopathie

Die Homöoisopathie ist eine moderne Homöopathie, die die Zivilisationskrankheiten der modernen Gesellschaft aufgreift. Diese sind z. B. Allergien, chronische Entzündungen, Gicht und Arthrose.
Zu Zeiten Hahnemanns gab es dafür mehr Hygiene- und Mangelkrankheiten.

Bei vielen Krankheiten stößt man als Therapeut mit der klassischen Homöopathie an Grenzen. Diese werden von Chemikalien (Farbstoffe, Pestizide, Schwermetalle u.v.m.) und anderen "modernen" Belastungen gezogen. Noch so gut repertorisierte Medikamente wirken nicht richtig. Und genau hier springt die Homöoisopathie ein. Sie arbeitet mit dem "Gleichen", vor allem mit dem "Eigenen". So entsteht aus körpereigenen Substanzen (Blut, Speichel, Urin, Haare, Nägel, Tumorgewebe etc.) ein homöopathisches Medikament, das persönlicher nicht sein kann.

In jeder Zelle des Körpers, in jedem "Saft" des Körpers und in allen Gewebsstrukturen sind genetische Prägungen und Veranlagungen gespeichert. Auch speichert der Körper alles, was wir im Laufe unseres Lebens erleben, erfahren oder woran wir erkranken. Der Körper vergisst nichts, auch nicht den kleinsten blauen Fleck. Daher weiß der Körper des Patienten genau, welche Probleme er hat, weiß aber oft nicht, wie der diese beheben kann. Die KSV - Körpersubstanzverdünnung nimmt diese Information auf, verarbeitet diese so, dass sie für den Körper des Patienten "lesbar" wird. Somit schaut der "innere Arzt" in einen Spiegel, worin er alle "Baustellen" erkennen und bearbeiten kann. Zur Unterstützung stehen uns Therapeuten viele weitere moderne homöopathische oder homöoisopathische Medikamente als "Werkzeug" zur Verfügung.

Wofür kann die Homöo-Isopathie und die KSV eingesetzt werden?

Bei einer Reihe von Erkrankungen und Beschwerden kann diese Form der Homöopathie nach dem Prinzip der Eigennosoden eingesetzt werden. Körpersubstanzen werden dem Patienten entnommen und zu seinem individuellen homöo-isopathischen Arzneimittel aufbereitet. Dieses Therapeutikum aktiviert das körpereigene Immunsystem des Patienten. Es wirkt ganzheitlich, ausgleichend und harmonisierend auf Körper, Geist und Seele.

Hier ein kleiner Auszug von Krankheiten, bei denen die Therapie eingesetzt werden kann:

  • Allergie
  • Asthma; allergisch und obstruktiv
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Blasenentzündungen, chronische Blasenreizungen
  • Bindehautentzündungen
  • Depressionen, depressive Verstimmungen aller Art
  • Ernährungsstörungen
  • Frauenleiden wie Regeltempostörungen, Krämpfe
  • Gelenksbeschwerden, Gewebserkrankungen
  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Akne u.a.
  • Infektanfälligkeit, akute Infekte
  • Muskelschmerzen wie Fibromyalgie
  • Magen-Darmstörungen wie Reizdarm, Magenschleimhautentzündungen, Schmerzen
  • Nasennebenhöhlenentzündungen, akut oder chronisch
  • Rheuma und andere entzündliche Gelenkserkrankungen
  • Schmerzen akut und chronisch
  • Tinnitus
  • unerfüllter Kinderwunsch
  • zum Aufbau nach schweren Erkrankungen

Diese Liste ist natürlich nicht vollständig. Beim Einsatz der Homöoisopathie sind kaum Grenzen gesetzt. Denn es gibt kein persönlicheres Medikament als jenes von sich selbst. Vor allem ist die KSV ein wunderbares Instrument, andere Therapien zu begleiten (Psychotherapie, Bewegungstherapie, Akupunktur;). Auch eignet sie sich sehr gut, Prophylaxe zu betreiben. Gerade wenn es einem gut geht, hat man die Kraft, sich der Vergangenheit zu stellen und diese zu verarbeiten. Und das nicht nur hinsichtlich psychischer Belastungen. Auch jegliche körperliche Belastungen die "man früher mal hatte" können so ausgeheilt werden.

Gibt es Kontraindikationen?

Bei folgenden Krankheiten sollte keine KSV-Therapie gemacht werden:

  • Organtransplantierte
  • Empfänger von Knochenmarksspenden
  • Patienten mit Krankheiten, bei denen das Immunsystem unterdrückt werden muss (HIV)

Wie ist die Wirkungsweise?

Die Wirkung sowohl der klassischen Homöopathie, wie der Homöo-Isopathie kann zunächst zu einer Erstverschlimmerung führen, die als positiv zu werten ist. Die Wirkung der Homöo-Isopathie setzt immer dort an, wo die Lebensenergie am schwächsten ist. Dies kann durchaus dazu führen, dass beispielsweise ein Patient nach langer Zeit das erste Mal wieder 6 Stunden durchgehend gut und erholsam schläft, die Symptome, welche den Leidensdruck beim Patienten auslösen, sich jedoch kurzfristig noch nicht verändern.

Die Erstverschlimmerung oder Heilreaktion lässt sich gut kontrollieren, indem man die Dosierung verändert. Ein individuelles Anpassen macht eine sanfte Veränderung möglich.


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