Wissenswertes über die Psychotherapie

Das Wort „Psychotherapie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt:
„Die Seele pflegen oder auch für die Seele sorgen“.

Unterstützt durch eine ruhige, vertrauensvolle Atmosphäre wird es möglich, die Fragen den eigenen Lebensweg betreffend zu stellen. Durch eine gemeinsame Betrachtung Ihrer ganz individuellen Lebenssituation können Sie sich wieder mit Ihrem gesunden inneren Kern verbinden. Von hier wird es möglich, Ereignisse, Sorgen, Leiden und das Leben wieder so zu bewerten, wie es zu Ihrer Person gut passt, es heilsam und gesund ist. So können Prozesse ausgelöst werden, um die meist unbewussten inneren Konflikte, die zu Belastungen und Leiden geführt haben, zu erkennen, zu verstehen, anzunehmen und sie damit aufzulösen.  
Es werden je nach individuellem Bedarf Methoden der Gesprächspsychotherapie, der Yogatherapie, der Kreativtherapie eingesetzt. Es ist auch möglich mit systemischer und lösungs- und ressourcenorientierter Therapie zu arbeiten. Auch hypnotherapeutische Techniken können auf Wunsch zur Anwendung kommen. Dabei richten wir uns nach Ihrem persönlichen Heilungsweg und respektieren das Tempo Ihres Körpers und Ihrer Seele auf dem Weg zur Ganzheit.

Hier einige Beschreibungen unserer Angebote:

Neurolinguistische Programmierung (NLP)

Der Psychologe Richard Bandler und der Linguist John Grinder haben das NLP entwickelt.
Drei Begriffe stehen für NLP:

Neuro = neurologische Abläufe im Gehirn. Diese Steuern unser Verhalten, unser Wesen.

Linguistisch = Lingua = Sprache. Unsere Sprache ist ein machtvolles Instrument. Je nach Art der Aussprache, je nach Art des Wortes – wir lösen damit immer Emotionen aus und verhalten uns dem entsprechend.

Programmieren = Unser Gehirn ist wie die Festplatte eines Computers. Je nach „Software“ können wir lernen unsere Sprache und auch neurologische Prozesse zu verändern, anzupassen zu steuern.

NLP ist ein lösungsorientiertes Verfahren. Es richtet sich an alle Menschen, die lernen wollen, wirkungsvoll mit sich selbst und anderen zu kommunizieren.

Ein Ziel davon ist es, die Basis zwischenmenschlicher Kommunikation zu verbessern.

Kognitive Verhaltenstherapie

Sie ist eine Form der Verhaltenstherapie, die 1960 Jahren entwickelt wurde. Aaron T. Beck und Albert Ellis gelten als Begründer dieser Therapieform.

Prozesse wie Wahrnehmen, Erkennen, Begreifen, Urteilen gehören zu kognitiven Verhaltensmustern.

Im Mittelpunkt der kognitiven Therapieverfahren stehen genau jene Verhaltensmuster. Diese umfassen unsere Einstellungen, Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen. Die kognitiven Therapieverfahren gehen davon aus, dass „wie und was wir denken“ unser Verhalten unser Fühlen und unsere körperlichen Reaktionen bestimmen.

Schwerpunkte der Therapie sind:

  • die Bewusstmachung von Kognitionen
  • die Überprüfung von Kognitionen und Schlussfolgerungen auf ihre Angemessenheit
  • die Korrektur von irrationalen Einstellungen
  • Transfer der korrigierten Einstellungen ins konkrete Verhalten

Die kognitive Therapie stellt die aktive Gestaltung des Wahrnehmungsprozesses in den Vordergrund, weil letztendlich nicht die objektive Realität, sondern die subjektive Sicht des betroffenen über das Verhalten entscheidet. Ist die Kognition gestört (z.B. durch Wahrnehmungsselektion- und Bewertung), ist auch die Möglichkeit beeinträchtigt, Affekt und Verhalten zu korrigieren.

Je nachdem, wie der Mensch die Vorstellung seiner Umwelt gedanklich „pflegt“, wird er sich entsprechend bei spontanen und emotionalen Situationen verhalten.

Yogaeinzeltherapie

Yoga in der Psychotherapie lässt den Klienten/die Klientin im Mittelpunkt stehen. Die Welt draußen darf sich einige Zeit ohne ihn/sie drehen. Er/Sie darf sich ganz auf sich besinnen, zum „Ich bin“. Die psychologische Yogatherapie erlaubt es dem Klienten/der Klientin, sich selbst zu begegnen, sanft seine/ihre Grenzen erfahren und diese erweitern. Oft treten innere Bilder an die Oberfläche, die zusammen mit der Therapeutin aufgearbeitet werden können. Ganz persönliche Mantras können gesetzt werden, welche wie Anker wirken. In Mantras können all jene positiven Affirmationen gesetzt werden, die dem Klienten/der Klientin wichtig sind und diese den Alltag begleiten sollen. Gemeinsam mit der Therapeutin lernt der Klient/die Klientin diese Affirmationen zu verinnerlichen und ihnen somit Raum zum Wirken geben.

Die praktizierten Asanas (Yogastellungen) lassen den Körper wieder spüren, dessen Grenzen erfahren und  erweitern. Die psychische Erfahrung - „ich kann meine Grenzen erweitern“ - stärken das Selbstbewusstsein, das Selbstvertrauen.

Die in einer Sitzung eingebrachten Meditationen bringen den Geist zur Ruhe. Der Gedankenstrom endet, die Seele kann auf  innere Reise gehen. Im Inneren des Seins kann eine Ruheinsel, ein Meditationsgarten entstehen, in dem sich der Klient/die Klientin auch zu Hause zurückziehen kann.

Sie lernen, diese inneren Räume zu nutzen, an ihnen zu arbeiten.

So kommen Körper, Geist und Seele wieder in Einklang. Gelassenheit, Ruhe und Entspannung werden wieder selbstverständlich.


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