Ohrakupunktur nach Seeber®

Die Balancierte Ohrakupunktur nach Seeber® ist eine spezielle Art der Ohrakupunktur, die zwar die vorhandenen Konzepte und Techniken nutzt, diese aber in besonderer Art und Weise einsetzt bzw. verbindet. Durch genaue Betrachtung der Ohren könne man erkennen, welche Systeme und Strukturen gestört sein sollen und welche weiteren Körperteile damit, vielleicht ursächlich, in Verbindung stehen. Auch psychische Belastungen und Störungen sollen am Ohr auf vielfältige Art und Weise dargestellt werden.
Werden nun auf diese auffälligen Zonen Nadeln oder Kugeln gesetzt, sollen Gehirn und Körper gleichzeitig auf die Störung aufmerksam gemacht werden, der innere Arzt ist geweckt. Somit kann wohl eine Regulation beider Seiten stattfinden und damit die Störung ursächlich beeinflusst werden.

Wofür bzw. wogegen kann eine Ohrakupunktur eingesetzt werden?

Sie kann für fast alle Störungen und Krankheiten eingesetzt werden. Hier eine kleine, nicht vollständige Auflistung.

  • Migräne und Kopfschmerzen, auch während einem akuten Schmerzanfall
  • chronische und akute Schmerzen aller Art
  • Hormonelle Störungen
  • Tinnitus, Ohrenschmerzen
  • Infekte, Infektanfälligkeit
  • Störungen des Bewegungsapparat wie Rheuma, Arthrose, Rückenschmerzen, Gelenksschmerzen,
  • Emotionale Störungen wie Prüfungsangst, Ängste im Allgemeinen, depressive Verstimmungen
  • begleitend zur Raucherentwöhnung und Gewichtsreduktion

Wann darf die Ohrakupunktur nicht eingesetzt werden?

  • Organtransplantation
  • (Haut-)Entzündungen am Ohr
  • Psychosen

Wie verläuft eine Ohrakupunkturbehandlung?

Zuerst erfolgt eine gründliche Anamnese. Durch gezielte Fragen versuche ich, den Werdegang Ihrer Störung oder die Entwicklung Ihrer Krankheit ursächlich zu erfassen. Danach erfolgt eine gründliche Inspektion beider Ohren. Hierzu sitzen Sie, oder liegen ganz entspannt. Daraufhin erfolgt eine Desinfizierung der Ohren. Danach setze ich bis zu 5 Nadeln, in seltenen Fällen mehr. Diese bleiben 20 Minuten sitzen, damit sie ihre Wirkung entfalten können.
Zur Unterstützung können nach der Behandlung mit Nadeln auch kleine Akupunkturkugeln gesetzt werden. Diese transportieren die Wirkung noch für 3-4 Tage weiter. Diese wirken wie eine Akupressur. Immer wieder bekommt das Gehirn einen Impuls, an seinen Regulationen zu arbeiten.
Damit sich die Wirkung auch nach dem Ziehen der Nadeln vertiefen kann, wäre es schön, wenn Sie sich anschließend noch 30 Minuten Zeit nehmen. Sie können hierfür noch im Wartezimmer Platz nehmen oder spazieren gehen.

Hintergrundwissen Ohrakupunktur

Akupunkturmassage nach Penzel (APM)

„Krankheit ist eine Störung des Energieflusses“ (Willy Penzel; 1918 bis 1985)

Die APM orientiert sich am seit Jahrtausenden bewährten Heilwissen der fernöstlichen Medizin, die dem Energiekreislauf alle anderen Körpersysteme (etwa Nerven- oder Muskelsystem) unterordnet. Die „alten Chinesen“ waren überzeugt, dass die Lebensenergie oder auch Lebenskraft ständig an s.g. Meridianen entlangläuft. So wie auch das Blut und die Lymphe ihren eigenen Kreislauf haben, die Nerven ihre eigenen Bahnen besitzen.
Ihrer Meinung nach sind Schmerzen, Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten ein Anzeichen dafür, dass diese Kreisläufe aus dem Gleichgewicht geraten sind.

Bereits 1992 konnten die Meridiane messtechnisch nachgewiesen und aufgezeichnet werden. Hierzu wurde ein Radionucleid, Technecium 99, als Tracersubstanz in Akupunkturpunkte, Lymphgefäße, Venen und neutrales Gewebe eingespritzt. Anhand der Darstellung der Verlaufsformen und Fließgeschwindigkeiten konnten die Meridiane eindeutig nachgewiesen werden. (Nachzulesen in: "Die Neue Ärztliche" Nr. 39, vom 07.11.1985, "Bioenergetik" Nr. 6, Juni/Juli 1988, "Deutsche Zeitschrift für Akupunktur", Nr. 35, 1-1992)

Die APM wirkt daher auf den ganzen Menschen – es wird bei jeder Behandlung nicht nur ein Krankheitssymptom therapiert, sondern der gesamte Organismus mit seiner Vielzahl von Störungen beeinflusst. Die APM löst Blockaden in diesen Energiekreisläufen auf.


Bei welchen Beschwerden kann die APM eingesetzt werden?

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes
  • Chronische und akute Beschwerden der Wirbelsäule und der Gelenke
  • Schmerzen aller Art
  • Neurologische Beschwerden
  • Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden
  • Schlafstörungen
  • uvm.


Wie läuft eine APM-Behandlung ab?

Grundlage der Behandlung ist eine ausführliche Anamnese mit der Patientin, dem Patient. Danach erhebt der Behandler den „energetischen Befund“. Danach beginnt die Behandlung: Der Therapeut streicht mit dem Massagestäbchen entlang der Meridiane und löst so Blockaden im Energiekreislauf. Bei Bedarf stimuliert der Therapeut spezielle Akupunkturpunkte, die als „Schalter“ für den Fluss der Energie verantwortlich sind. Ein wichtiger Bestandteil einer Behandlungsserie ist neben der Meridiantherapie auch die spezielle Narbenpflege und die energetische Wirbelsäulenbehandlung. Denn nicht selten sind Narben oder etwa ein blockiertes Kreuz-Darmbein-Gelenk Ursache für unzureichenden Energiefluss. Ziel der Behandlung ist es, den freien Fluss der Energie im gesamten Organismus wieder herzustellen.


Hinweis: Ein wissenschaftlicher Nachweis über die Wirksamkeit dieses alternativmedizinischen Behandlungsverfahrens konnte bislang nicht erbracht werden.